Alle Artikel von Nathalie Bessler

Psychologie der Interessenskonflikte, oder: warum wir alle beeinflussbar sind

Immer wieder erzählen uns Betroffene von ihren Erlebnissen mit Ärzten, die den Eindruck erwecken, dass Interessen Dritter, z.B. der Pharmaindustrie, wichtiger zu sein scheinen als ihre Gesundheit. Wie sonst sollte man sich erklären, dass Präparate mit einem gewaltigen Nebenwirkungspotential Patienten mit wissenschaftlich nicht haltbaren Versprechungen wie einer Heilung von MS oder, noch schlimmer, mit Drohungen geradezu „aufgedrückt“ werden? Und dass auch noch bei Patienten, bei denen der aktuelle Krankheitsverlauf den Einsatz solch eines Präparates gar nicht notwendig macht. Sind diese Ärzte einfach alle von der pharmazeutischen Industrie „gekauft“? So einfach ist das gar nicht.

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Worum wir streiten IV

Als im März 2020 innerhalb kürzester Zeit Schulen und Universitäten, Geschäfte, Behörden, Freizeit- und Kultureinrichtungen wegen des Corona-Virus geschlossen wurden, blieb der Bevölkerung nichts anderes übrig, als zuhause zu bleiben. Von einem auf den anderen Tag mit einer Situation konfrontiert zu sein, die das bisherige Leben auf den Kopf stellt, das kennen MS-Betroffene vom Tag ihrer Diagnose an oder nach einem schweren Schub. Aber wächst daraus zukünftig auch mehr Verständnis für MS-Betroffene? Nathalie Beßler und Jutta Scheiderbauer streiten.

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Ganz, ganz viel machen

Sigi Arnade blickt im Interview zurück auf ein langes Berufsleben und viele Erfolge ihres politischen Engagements

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So ahnungslos?

Die DGN lässt Biographien von 28 Neurologen aus den Jahren 1933-1945 rekonstruieren und die Frage stellen: Wer war ein Nazi? Viel interessanter ist die Frage: Was kam danach?

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Etikettenschwindel

Lange haben MS-Betroffene mit chronisch progredientem Verlauf auf ein Medikament gewartet, das die Progression bei SPMS verringern sollte und Novartis hat für das Medikament Mayzent® ordentlich und lange die Werbetrommel gerührt. Nun stellt sich heraus: Der Wirkstoff Siponimod hält die chronische Progredienz gar nicht auf.

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Der Rote-Hand-Brief, der den Schutz wieder verschlechtert

Im Januar 2020 gab es einen weiteren Rote-Hand-Brief zu Alemtuzumab (Lemtrada®). Ein Rote-Hand-Brief ist ein Informationsschreiben, mit dem pharmazeutische Unternehmen Ärzte über neuerkannte Arzneimittelrisiken informieren. Dieser neue Rote-Hand-Brief bedeutet allerdings eine Aufweichung der Anwendungsbeschränkung von 2019.

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Milch und Rindfleisch als Auslöser von MS?

In einem Artikel der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“, der weiterhin online verfügbar ist, behauptet ein Medizin-Nobelpreisträger, virale Bestandteile in Milch und Rindfleisch könnten Multiple Sklerose auslösen.

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