Schlagwort: Shared decision making

Schlechte Nachrichten: Diagnosemitteilung bei Multipler Sklerose

Stellen Sie sich vor, man erzählt Ihnen, am Ende einer langen Reihe von Untersuchungen, dass Sie Multiple Sklerose (MS) haben. Und stellen Sie sich vor, am Ende des Gesprächs herrscht bei Ihnen, neben dem Schock, den eine solche Diagnose in der Regel verursacht, das Gefühl vor, sich allein gelassen zu fühlen, und Sie fühlen sich beschämt, über die eigene Hilflosigkeit und Widerstandslosigkeit. Was ist da passiert? Nun, hier ist im Gespräch bei der Diagnoseübermittlung alles schief gelaufen, was schief laufen konnte. Dabei müsste das nicht so sein, denn es gibt bereits Qualitätsstandards für die Übermittlung einer „schlechten“ Diagnose. Nur umgesetzt werden sie scheinbar nicht. Weiterlesen

Unsicherheit medizinischer Informationen bei MS

Die medikamentöse MS-Therapie verlangt Betroffenen und Ärzt*innen ab, trotz zahlreicher Unsicherheiten eingreifende medizinische Entscheidungen zu treffen.

Weiterlesen